Erdgeschoss

Eingang
An der Tür empfangt eine Statue des Kaisers Napoleon I. den Besucher.

Vestibül
Ursprünglich betrat der Besucher die repräsentativen Räume des Haupthauses durch ein blau-weiss gestreiftes Vorzelt. Deshalb befindet sich diese Dekoration auch im Inneren. Sofort besticht die elegante Wendeltreppe in gotischem Stil.

Wintergarten oder Teesalon
Als offene Säulenhalle konzipiert, wurde das Zimmer zunächst z.B. für kleine Theaterstücke genutzt. Anschließend verwendete Königin Hortense den Raum als Wintergarten. Damals wie heute sammeln sich hier die Gäste und beginnen ihren Rundgang durch die prächtigen Salons.

Salon der Königin Hortense oder Zeltsalon
Hier trafen und treffen sich Besucher ein erstes Mal. Wie früher, so laden auch heute noch Skizzenbücher zum Verweilen ein. Einige der wichtigsten Gemälde befinden sich hier. U.a. Königin Hortense und ihr Sohn Napoleon III.

Unterer Seesalon
Kaiserin Eugénie liess 1874 einen beeindruckenden Panoramaerker an den als kleines Gewächshaus genutzten Raum anbauen.  Dadurch öffnete sie den Blick auf die entzückenden mediterranen Buchten des Untersees.

Bibliothek
Hier besticht der große Schrank aus Mahagoni mit seinen über 200 wertvollen Bänden aus den kaiserlichen Sammlungen.

Speisesalon
Seit ca. 1835 unverändert, präsentiert sich dieser Raum und sein Tisch, reich gedeckt mit erlesenem Porzellan und kostbarem Kristall.

Die Klingelanlage
Viel bewundert ist die Anlage im Vestibül, die alle Stockwerke verbindet.


 

Erste Etage

Schlaf- und Sterbezimmer der Königin Hortense
Zitronengelbe Damasttapisserie an den Wänden, darüber die Zeltdecke, verbunden mit einer hellblauen Schlafnische. Rokoko-Elemente und feinste Empire-Möbel. Eklektizismus in reinster Form.

Boudoir
Das Zimmer diente als kleine Galerie. Die Bilder an den Wänden stellen berühmte Personen und denkwürdige Ereignisse rund um das Leben auf Arenenberg dar.

Arbeitszimmer der Königin
Wunderschön sind besonders die beiden von Weissweiler gefertigten Empireschränkchen sowie die verschiedenen Gemälde aus dem  Arenenberger Umfeld.

Arbeitszimmer des kaiserlichen Prinzen
Ob Prinz „Loulou“, der Sohn von Kaiserin Eugénie und Napoleon III. tatsächlich hier seinen Studierraum hatte, ist nicht sicher. Bilder und Mobiliar entstammen der Periode von Königin Hortense.

Salon der Kaiserin Eugénie 
Hier entfaltet das zweite Kaiserreich seine volle Pracht!
An der Ost- und Westwand die beeindruckenden Porträts Napoleons III. und seiner Gemahlin. Rechts davon Napoleon I. im Krönungsornat und ihm gegenüber der kaiserliche Prinz Napoleon IV.

 

Oberer Seesalon
Bei den großen Kostbarkeiten der Arenenberger Sammlung handelt es sich um eine Kollektion im „Stil Troubadour“ mit Gemälden aus dem Besitz der Kaiserin Joséphine.

Schlafzimmer des Kaisers
Als Napoleon III. Schloss Arenenberg 1855 zurückkaufte, bestimmte er diesen Raum für sich.

Schlafzimmer der Kaiserin 
Solange ihr Sohn lebte, kam sie mit ihm öfter zu Besuch und benutzte diesen Raum. Die Gemälde verherrlichen ihre Regierungszeit und erinnern an die Familie.

Toilette
Spätestens seit 1820 verfügte das Haus über für damalige Verhältnisse hochmoderne Sanitäranlagen.


 

Zweite Etage

Schlafzimmer der Valérie Masuyer
Valérie Masuyer war die Gesellschaftsdame der Herzogin von St Leu ab Oktober 1830 bis zum Tod letzterer. Sie belegte das Zimmer im zweiten Geschoss mit "Cabinet de travail" und "Cabinet de toilette".

Das Grüne Zimmer
Ein weiteres Zimmer für eine Gesellschaftsdame. Auf dieser Etage dekorieren eine Reihe von Stichen mit Landschaften aus Bayern, Salzburg und Graubünden die Zimmer.


 

Dritte Etage

Die Schlafzimmer der Zofen
Auf dieser Etage wohnten die französischsprachigen Zofen. Sehr warm im Sommer, sehr kalt im Winter, doch verfügten sie über sehr schöne grosse und gut eingerichtete Zimmer.